Samstag, 4. April 2015

Tajine mit Baby-Auberginen, Minze und Koriander

Zuhause koche ich regelmäßig Tajine-Gerichte. Diese Art der Zubereitung stammt aus Marokko und ist gekennzeichnet durch ein langes Dampfgaren der Zutaten mit geringer Hitze. Hierzu benötigt man entweder einen Schmortopf mit dickem Boden, oder aber eine klassische Tajine, leicht zu erkennen an dem spitzen, dachartigen Deckel mit einer Vertiefung für Wasser auf der Spitze. So wird dafür gesorgt, dass sich die Hitze gleichmäßig verteilt und lange hält. Durch die Form des Deckels und der Wasser in der Spitze entsteht eine Art Dampfzirkulalion, so dass die Zutaten im eigenen Saft schmoren können.
Ich habe eine "moderne", teflonbeschichtete Tajine (no name), aber da sie mir ein wenig zu klein ist (28 cm Durchmesser) eignet sie sich leider für nicht mehr als ca. 3-4 Personen. Größere Mengen kochen fällt somit im Moment leider flach. Daher wollte ich mir demnächst mal eine etwas größere, klassische Tajine aus Ton anschaffen, so wie diese hier zum Beispiel (diese hat 35 cm Durchmesser):














Heute habe ich ein vegetarisches Tajine-Gericht gekocht, welches ich euch gerne vorstellen möchte. Ihr braucht für 3-4 Personen dazu folgendes:

- 1 EL Ghee (geklärte Butter, gibt es bei der Feinkost im Supermarkt oder im Bioladen)
- 1-2 rote Zwiebeln, halbiert und in dünne Scheiben geschnitten
- 4 Knoblauchzehen zerdrückt 
- 1-2 rote Chilischoten oder 1 TL gemahlene Chilis
- 2 TL Koriandersamen, zerstoßen
- 2 TL Kreuzkümmelsamen, zerstoßen
- 2 TL Zucker
- 15-20 Baby-Auberginen (gibts im Asia-Supermarkt)
- 2 Dosen gehackte Tomaten
- 1 Bund Minze
- 1 Bund Koriander
- Salz, Pfeffer
- Joghurt zum Abmildern der Schärfe, wenn gewünscht

Ghee in der Tajine erhitzen und dann die Zwiebeln und den Knoblauch andünsten, bis sie Farbe bekommen. Chili, die zerstoßenen Koriander- und Kreuzkümmelsamen sowie den Zucker hinzugeben und mit andünsten, bis die Gewürze ihr Aroma entfalten. Anschließend die Baby-Auberginen hinzugeben und unter die Zwiebeln und Gewürze mischen. Wenn alles gut vermengt ist, die Tomaten darüber geben und das Ganze zugedeckt etwa 40 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Auberginen weich sind.

Traditionell wird zu diesem Gericht Couscous gegessen, aufgrund einer im Verdacht stehenden Glutenintoleranz meinerseits haben wir jedoch Reis dazu gegessen, das war auch sehr lecker. Falls ihr Couscous nehmen möchtet, noch ein Tip zur Zubereitung, damit er nicht pappig wird: auf 350 g Couscous (ausreichend für etwa 4 Personen) kommen 400 ml Wasser, in welchem ein knapper TL Salz aufgelöst wird. Das Wasser muss nicht kochen, lediglich heiss sein und ihr gebt das Wasser in einer Schüssel einfach über den Couscous. Nach 10 Minuten Ziehzeit fügt ihr 2 EL Olivenöl hinzu, welches ihr direkt mit den Fingern in die Körnchen einreibt und verteilt und so den Couscous auflockert. Anschließend 25 g Butter in kleinen Stückchen auf dem Couscous verteilen und bei 180g in einer feuerfesten Form mit Alufolie abgedeckt 15 Minuten in den Ofen stellen, bis alles gut durchgewärmt ist. Zum Schluss noch einmal alles mit der Gabel vermengen und ihr habt wunderbar körnigen, lockeren Couscous.

Nun aber zurück zur Tajine: Während die Mischung köchelt, die Minze und den Koriander grob hacken und nach der Garzeit die Hälfte der Kräuter in die Tajine geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zugedeckt noch einmal 5-10 Minuten garen lassen. Fertig! Die Tajine auf den Tisch stellen (Vorsicht, heiss!) und vor dem Servieren die restliche Minze und den Koriander über das Gemisch streuen.  Falls auch das ganze zu scharf sein sollte, einfach ein wenig Joghurt dazu essen. 

















Das Rezept stammt übrigens aus dem Buch "Tajine - Würzige Eintöpfe aus Marokko" von Ghillie Basan aus dem Hädecke-Verlag, welches ich jedem Tajine-Liebhaber und -besitzer wärmstens empfehlen kann. Superleckere Gerichte, ich habe tatsächlich schon mindestens die Hälfte davon nachgekocht und sie waren ALLE richtig lecker!

Ich wünsche euch ganz tolle Ostern!

Samstag, 28. März 2015

Erbsen-Minz-Risotto mit Garnelen

Hallo liebe Risotto-Liebhaber,

wenn ihr das bisher noch nicht wart, dann werdet ihr es nach diesem fantastinösem Risotto garantiert sein. Ich liebe ja Reis in allen Variationen, egal ob in asiatischen Gerichten, Milchreis, oder wie wir so schön sagen: "Reis mit Scheiss" - also Reis mit allen mögliche Zutaten in der Pfanne vermengt. Eignet sich auch super als Resteessen. Ein typisches Risotto ist jedoch nicht nur einfach Reis mit verschiedenen Zutaten vermischt, sondern stammt ursprünglich aus Norditalien, hat eine breiartige Konsistent, und dahinter verbirgt sich eine wahre Kunst des Zubereitens. Diese Kunst heisst "Abwechselnd Schütten und Rühren". Das muss man nämlich tun, wenn man ein richtig gutes Risotto kochen möchte. Also diese beiden Dinge auf keinen Fall vergessen, wenn ihr folgendes Rezept für 4 Personen nachkocht:






















400g Risottoreis
4 Frühlingszwiebeln
4 Knoblauchzehen
300g TK-Erbsen
250g Garnelen
300 ml trockener Weißwein
1400 ml heisse Gemüsebrühe
70 gParmesan, frisch gerieben
1 Bund Minze
Salz, Pfeffer
Rapsöl

Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, dabei das Grüne der Zwiebeln extra beiseite stellen. Die Knoblauchstange auch in feine Ringe schneiden. Die Erbsen über einem Sieb mit der heißen Brühe übergiessen und abtropfen lassen. Die Minzblätter in feine Streifen stellen.2In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und darin das Weiße der Frühlingszwiebeln und den Knoblauch darin glasig schwitzen und dann den Reis dazugeben und diesen 2 - 3 Minuten mit anschwitzen und dann mit dem Wein ablöschen.3Und ab jetzt heißt es rühren, rühren, rühren - ca. 18 -. 20 Minuten braucht ein Risotto. Das alles passiert bei mittlerer Hitze. Wenn der Wein fast weg ist, fängt man an, die heisse Brühe zuzugiessen und zwar nur soviel, dass der Reis gerade bedeckt ist. Rühren nicht vergessen. Immer wenn die Flüssigkeit verschwunden ist, wieder etwas angiessen.4Wenn der Risottoreis fast gar ist (er sollte noch einen leichten Biss haben) dann das Grüne der Frühlingszwiebeln dazugeben und rühren nicht vergessen. Dann die Platte ausschalten und den Parmesan und die Butter unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Erbsen dann unterheben und das Risotto mit geschlossenem Deckel 5 - 10 Minuten ziehen lassen.5Kurz vor dem Servieren die Minzblätter unterrühren und es sich einfach schmecken lassen.
Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, dabei das Grüne der Zwiebeln extra beiseite stellen. Die Knoblauchstange auch in feine Ringe schneiden. Die Erbsen über einem Sieb mit der heißen Brühe übergiessen und abtropfen lassen. Die Minzblätter in feine Streifen stellen.2In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und darin das Weiße der Frühlingszwiebeln und den Knoblauch darin glasig schwitzen und dann den Reis dazugeben und diesen 2 - 3 Minuten mit anschwitzen und dann mit dem Wein ablöschen.3Und ab jetzt heißt es rühren, rühren, rühren - ca. 18 -. 20 Minuten braucht ein Risotto. Das alles passiert bei mittlerer Hitze. Wenn der Wein fast weg ist, fängt man an, die heisse Brühe zuzugiessen und zwar nur soviel, dass der Reis gerade bedeckt ist. Rühren nicht vergessen. Immer wenn die Flüssigkeit verschwunden ist, wieder etwas angiessen.4Wenn der Risottoreis fast gar ist (er sollte noch einen leichten Biss haben) dann das Grüne der Frühlingszwiebeln dazugeben und rühren nicht vergessen. Dann die Platte ausschalten und den Parmesan und die Butter unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Erbsen dann unterheben und das Risotto mit geschlossenem Deckel 5 - 10 Minuten ziehen lassen.5Kurz vor dem Servieren die Minzblätter unterrühren und es sich einfach schmecken lassen.

Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, dabei das Grüne der Zwiebeln extra beiseite stellen. Die Knoblauchstange auch in feine Ringe schneiden. Die Erbsen über einem Sieb mit der heißen Brühe übergiessen und abtropfen lassen. Die Minzblätter in feine Streifen stellen.2In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und darin das Weiße der Frühlingszwiebeln und den Knoblauch darin glasig schwitzen und dann den Reis dazugeben und diesen 2 - 3 Minuten mit anschwitzen und dann mit dem Wein ablöschen.3Und ab jetzt heißt es rühren, rühren, rühren - ca. 18 -. 20 Minuten braucht ein Risotto. Das alles passiert bei mittlerer Hitze. Wenn der Wein fast weg ist, fängt man an, die heisse Brühe zuzugiessen und zwar nur soviel, dass der Reis gerade bedeckt ist. Rühren nicht vergessen. Immer wenn die Flüssigkeit verschwunden ist, wieder etwas angiessen.4Wenn der Risottoreis fast gar ist (er sollte noch einen leichten Biss haben) dann das Grüne der Frühlingszwiebeln dazugeben und rühren nicht vergessen. Dann die Platte ausschalten und den Parmesan und die Butter unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Erbsen dann unterheben und das Risotto mit geschlossenem Deckel 5 - 10 Minuten ziehen lassen.5Kurz vor dem Servieren die Minzblätter unterrühren und es sich einfach schmecken lassen

Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, dabei das Grüne der Zwiebeln extra beiseite stellen. Die Knoblauchstange auch in feine Ringe schneiden. Die Erbsen über einem Sieb mit der heißen Brühe übergiessen und abtropfen lassen. Die Minzblätter in feine Streifen stellen.2In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und darin das Weiße der Frühlingszwiebeln und den Knoblauch darin glasig schwitzen und dann den Reis dazugeben und diesen 2 - 3 Minuten mit anschwitzen und dann mit dem Wein ablöschen.3Und ab jetzt heißt es rühren, rühren, rühren - ca. 18 -. 20 Minuten braucht ein Risotto. Das alles passiert bei mittlerer Hitze. Wenn der Wein fast weg ist, fängt man an, die heisse Brühe zuzugiessen und zwar nur soviel, dass der Reis gerade bedeckt ist. Rühren nicht vergessen. Immer wenn die Flüssigkeit verschwunden ist, wieder etwas angiessen.4Wenn der Risottoreis fast gar ist (er sollte noch einen leichten Biss haben) dann das Grüne der Frühlingszwiebeln dazugeben und rühren nicht vergessen. Dann die Platte ausschalten und den Parmesan und die Butter unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Erbsen dann unterheben und das Risotto mit geschlossenem Deckel 5 - 10 Minuten ziehen lassen.5Kurz vor dem Servieren die Minzblätter unterrühren und es sich einfach schmecken lassen
Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, dabei das Grüne der Zwiebeln extra beiseite stellen. Die Knoblauchstange auch in feine Ringe schneiden. Die Erbsen über einem Sieb mit der heißen Brühe übergiessen und abtropfen lassen. Die Minzblätter in feine Streifen stellen.
Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, dabei das Grüne der Zwiebeln extra beiseite stellen. Die Knoblauchstange auch in feine Ringe schneiden. Die Erbsen über einem Sieb mit der heißen Brühe übergiessen und abtropfen lassen. Die Minzblätter in feine Streifen stellen.
Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, dabei das Grüne der Zwiebeln extra beiseite stellen. Die Knoblauchstange auch in feine Ringe schneiden. Die Erbsen über einem Sieb mit der heißen Brühe übergiessen und abtropfen lassen. Die Minzblätter in feine Streifen stellen.
Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, dabei das Grüne der Zwiebeln extra beiseite stellen. Die Knoblauchstange auch in feine Ringe schneiden. Die Erbsen über einem Sieb mit der heißen Brühe übergiessen und abtropfen lassen. Die Minzblätter in feine Streifen stellen.
Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, den grünen Teil beiseite stellen. Die Minzblätter grob hacken und die Gemüsebrühe zubereiten. 
In einem Topf ein wenig Rapsöl erhitzen und den weißen Teil der Frühlingszwiebeln gemeinsam mit den zerdrückten Knoblauchzehen glasig schwitzen. Anschließend den Reis hinzufügen und eine Weile mit anschwitzen. Anschließend mit dem Wein ablöschen. 
Sobald die Flüssigkeit des Weins verschwunden ist, fängt das Gerühre an. Nun könnt ihr die Garnelen hinzugeben und schüttet anschließend immer wieder etwas Gemüsebrühe hinzu und rührt, bis die Flüssigkeit wieder fast weg ist, dann wieder etwa hinzuschütten und so weiter... Bis die ganze Gemüsebrühe verbraucht ist :). Bis dahin sollten etwa 20 Minuten vergangen sein und der Reis sollte noch leichten Biss haben. Nun das Grün der Frühlingszwiebeln hinzugeben und wieder rühren. Schaltet die Herdplatte anschließend aus, mengt den Parmesan und die Erbsen unter und schmeckt das Ganze mit Salz und Pfeffer ab. Zum Schluss das Risotto bei geschlossenem Deckel noch etwa 10 Minuten ziehen lassen. Bevor ihr es auf Tellern anrichtet, mischt ihr noch die gehackte Minze unter. 

Buon Appetito!

Sonntag, 15. März 2015

Schokocupcakes mit Pfefferminzfrosting

Hallo ihr Lieben,

stress- und arbeitsbedingt gab es leider eine etwas längere Pause nach meinem letzten Eintrag. Eine gestrige Geburtstagsfeier nahm ich jedoch zum Anlaß, mich endlich mal wieder an ein neues Minz-Rezept zu wagen, denn so langsam machten sich ein paar Entzugserscheinungen bemerkbar! 
Geburtstag verbinde ich automatisch immer mit Kuchen, und da Cupcakes oder Muffins meiner Meinung nach für eine Feier praktischer sind als ein ganzer Kuchen, war eine Idee schnell gefunden:

Schokoladencupcakes mit Pfefferminzfrosting






















Für 18-24 Cupcakes (je nachdem wie groß ihr sie möchtet) braucht ihr folgende Zutaten.

Für den Teig:
100 g Butter oder Margarine
3 Eier
150 g Zucker
200 ml Milch
1 EL Backpulver
1/2 TL Salz
100 g Schokotropfen
100 g Kakaopulver
250 g Mehl

Für das Frosting:
250 g Frischkäse
40 g Butter
1 Packung Puderzucker
Pfefferminzsirup
grüne Lebensmittelfarbe
1-2 Tropfen Pfefferminzöl
Zuckerstreusel

Zunächst die Butter bei schwacher Hitze zerlassen (ich bin leider immer zu ungeduldig, und die Butter explodiert bei fast jedem Versuch, sie zu zerlassen, in meiner Mikrowelle und hinterlässt eine riesen Sauerei. Geduld lohnt sich also :) ). Die Eier in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerschlagen. Den Zucker, die zerlassene Butter und die Milch hinzugeben und alles gründlich miteinander verrühren. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Mehl, Backpulver, Salz, Schokotropfen und Kakao in einer zweiten Schüssel gut vermischen und im Anschluss die trockene Mischung zu den feuchten Zutaten geben. Alles gut vermengen und den Teig anschließend in Muffin-/Cupcake-Formen füllen. Die Backzeit beträgt etwa 25 Minuten.

Für das Frosting die Butter bei Raumtemperatur weich werden lassen oder aber vorsichtig (!!!) in der Mikrowelle zerlassen. Frischkäse und Butter miteinander verschlagen, dann den Puderzucker und den Pfefferminzsirup hinzugeben. Wird die Mischung zu flüssig, mit etwas Frischkäse "nacharbeiten". Ist die Farbe noch zu blass und zu wenig "minzig", könnt ihr ein wenig grüne Lebensmittelfarbe hinzugeben und für den Geschmack noch 1-2 Tropfen Pfefferminzöl, wenn gewünscht.

Das Frosting anschließend in eine Spritzpistole oder -beutel geben und von außen nach innen kreisförmig auf den erkalteten Cupcakes verteilen (am besten verwendet ihr eine sternförmige Tülle). Zum Schluss noch mit ein paar Zuckerstreuseln verzieren. 

Gutes Gelingen und frohes Verzehren!

Sonntag, 22. Februar 2015

Lemon-Mint-Bars

Ich bin verliebt. In diese köstlichen Lemon-Mint-Bars, die ich heute zum Kaffee fabriziert habe! Sooo frisch und zitronig, ich hätte das ganze Blech aufessen können :). Irgendwie schmecken sie so ähnlich wie eine Mischung aus Cheesecake und Lemoncurd-Tart. 
Bei den Zutaten mag man sich erstmal fragen, wie da am Ende eine feste Konsistenz draus entstehen soll, aber es hat wunderbar geklappt. Für den Sommer könnte das der perfekte Kuchen werden! 
Am besten bereitet ihr das Ganze in einer viereckigen Auflaufform zu.


Hierzu braucht ihr:

1/2 Packung Leibnitz Butterkekse (ich habe die zuckerreduzierten genommen)
6 EL geschmolzene Butter
1/2 Tasse Mehl
1 Dose Kondensmilch 
2 Eier
2 Zitronen
2 Limetten
1 Bund frische Minze
evtl. etwas grüne Lebensmittelfarbe
Zucker nach Geschmack 

Ihr beginnt mit dem Boden. Dafür müsst ihr die Butterkekse zerbröseln oder in der Küchenmaschine zerkleinern, dann die geschmolzene Butter und das Mehl hinzufügen und gut miteinander vermengen. Diese Mischung drückt ihr anschließend in die Auflaufform. Tip: Vorher mit Alufolie auskleiden, dann könnt ihr das Ergebnis am Ende dank Folie einfach aus der Form herausheben. Das Ganze für etwa 10 Minuten bei 180 Grad in den Ofen schieben.

In einer Schüssel die Kondensmilch und die Eier mixen. Bevor ihr die Zitronen und Limetten ausdrückt, reibt ihr die Schale ab. Vorsicht, nur das Gelbe/Grüne und nicht das Weiße der Frucht abraspeln, sonst wird das Ganze am Ende bitter! Die geriebene Limettenschale hebt ihr auf, die Zitronenschale und den Saft der Zitronen und Limetten fügt ihr der Kondensmilch-Eier-Mischung hinzu. Das Originalrezept beinhaltet gezuckerte Kondensmilch, ich habe normale genommen und nach Geschmack ein wenig Zucker hinzugefügt (etwa 2-3 EL). 

Die Hälfte dieser recht flüssigen Mischung gebt ihr nun in einen Mixer und fügt die Blätter von einem Bund Minze sowie die geriebenen Limettenschalen hinzu. Ist euch das Ganze nach dem Durchmixen noch nicht grün genug, könnt ihr noch ein wenig Lebensmittelfarbe hinzugeben. 

Diese grüne Masse verteilt ihr nun auf dem vorgebackenen Boden und schiebt das Ganze zunächst einmal für ca. 10 Minuten zurück in den Ofen bei 180 Grad. Anschließend kommt noch die Zitronen-Masse auf den grünen Teil des Kuchens und wieder ab ins Rohr für 10 Minuten. Habt ihr jedoch nach jeweils 10 Minuten das Gefühl, die Mischung ist noch zu flüssig, einfach noch ein wenig im Ofen lassen. Ich habe den Kuchen im letzten Durchgang mit Sicherheit gute 20-25 Minuten gebacken. Am besten mit Oberhitze arbeiten, dann brennt euch der Boden von unten nicht an.

Den Kuchen gut auskühlen und noch 2-3 Stunden im Kühlschrank stehen lassen. Dann mitsamt der Alufolie aus der Form heben und in Quadrate schneiden. 

Frohes Schlemmen und einen schönen Restsonntag euch allen!




Samstag, 21. Februar 2015

Koh Samui Salat

Liebe Salatliebhaber,

ich hoffe, ihr habt ein wunderbares Wochenende. Meine eigene Woche war ziemlich vollgepackt, aber nun kam ich endlich mal wieder dazu, ein neues Rezept auszuprobieren. Dieser "Koh Samui Salat" stammt im Original von Jamie Oliver, ich habe jedoch ein paar Zutaten abgeändert. Hier nun meine eigene Version des Rezepts aus "Jamies 15 Minuten Küche" (das mit den 15 Minuten könnt ihr aber gleich schon mal vergessen, ich habe alles in allem eine ganze Stunde gebraucht):


















Zutaten für 4 Personen (sehr großzügig berechnet):

- 300 g Reisnudeln
- 1 Knoblauzehe
- 1 daumengroßes Stück Ingwer
- 6 Kirschtomaten
- 1 frische Chilischote
- 1/2 Bund Thai-Basilikum
- 1-2 TL Zucker
- 4 EL Fischsauce
- 2 EL Sesamöl
- 3 Limetten
- 1 Bund Radieschen
- 2 Karotten
- 1/2 Salatgurke
- 1/2 Weißkohl
- 100 g gegarte Garnelen

Garnitur:
- 100 g Erdnüsse
- 2 EL Sesamsamen
- 5 getrocknete Kaffirlimettenblätter
- 1 Bund frische Minze
- 1 EL süße Chilisauce
- 1 Limette

Die Reisnudeln rund 6 Minuten kochen und danach in einem Sieb gut abtropfen lassen. Radieschen, Karotten, Gurke, Kohl (alles roh) mit der Küchenmaschine feinblättrig schneiden oder aber mit einer Reibe zerkleinern. 
Knoblauch, Ingwer, Tomaten, Chili, Basilikum, Zucker, Fischsauce, Sesamöl und Saft von 3 Limetten in die Küchenmaschine oder den Multizerkleinerer geben und pürieren - das wird das Dressing. Nun kommt das zerkleinerte Gemüse mit dem Dressing in eine Schüssel oder ein einen Bräter und wird kräftig durchgemischt, anschließend noch die abgetropften Nudeln und die Garnelen untermengen und das Ganze 10-15 Minuten durchziehen lassen.
In einer Bratpfanne die Erdnüsse und Sesamsamen im etwas Sesamöl schwenken, die Kaffirlimettenblätter (ich hatte tiefgefrorene verwendet) mit den Händen zerrupfen, mit hinzugeben und alles leicht anrösten. Die Minze grob hacken. 

Den Salat in einer Schüssel anrichten, mit der Chilisoße und ein wenig Limttensaft beträufeln und die gerösteten Erdnüsse, Sesamsamen und Limettenblätter darauf verteilen. Zum Schluss die gehackte Minze über den Salat streuen. 

Ich fand's bombe und hoffe, euch schmeckt es genauso gut!

Montag, 16. Februar 2015

Taboulé

Liebe Freunde der orientalischen Küche,

diesmal habe ich mich an Taboulé versucht, einem Gericht aus der libanesischen Küche. Genauer gesagt handelt es sich um einen Salat, der mit Bulgur oder Couscous zubereitet wird, und natürlich spielt auch die Minze wieder eine entscheidende Rolle hierbei. Ich liebe die orientalische und vor allem auch die marokkanische Küche (Tajine-Gerichte sind eine weitere Leidenschaft von mir), daher probiere ich immer gerne neue Rezepte dieser Art aus.
Im Internet finden sich hunderte von Taboulé-Rezepten, ich habe einfach mehrere miteinander kombiniert, was aber auch nicht schlimm ist, denn die Grundzutaten (Bulgur oder Couscous, Tomaten, Zwiebeln oder Schalotten, Zitronensaft sowie jede Menge glatte Petersilie und Minze) bleiben immer gleich. Ich habe jedoch noch eine Salatgurke hinzugefügt und statt normaler Zwiebeln habe ich Lauchzwiebeln verwendet.

Hier mein Rezept für 4 Personen:

- 200 g Bulgur oder Couscous
- 1 Bund Lauchzwiebeln
- 4-5 Tomaten
- 1 Salatgurke
- 1 großer Bund glatte Petersilie
- 1 großer Bund grüne Minze
- 3 EL Olivenöl
- Saft von 2 Zitronen
- Salz, Peffer

















Den Couscous in ca. 250 ml Wasser heissem Wasser mit 1/2 TL Salz 5-10 Minuten quellen lassen. Danach die Körnchen mit den Fingern auflockern und anschließend das Olivenöl hinzufügen.
Die Blätter der Petersilie und der Minze von den Stängeln abzupfen und klein hacken (oder den Multizerkleinerer das erledigen lassen), die Gurke und die Tomaten klein würfeln und alles miteinander vermengen. Zum Schluß den Zitronensaft hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!
Wir haben dazu 2 Hähnchenschenkel mariniert und im Ofen knusprig gebacken, es war ganz vorzüglich :).

Bon appetit!


Donnerstag, 12. Februar 2015

Sweets for my sweet - Schoko-Minz-Herzen

Hallo liebe Liebenden,

eigentlich hasse ich ja den Valentinstag, da ich denke, dass dieser Tag sowieso nur erfunden wurde, um die Wirtschaft voranzutreiben und noch dazu jedes Jahr tausende von Menschen (genauso wie an Geburtstagen und Weihnachten) in pure Verzweiflung stürzt. Egal ob sie Single sind, verliebt oder in festen Beziehungen, bei fast allen Leuten löst der 14. Februar in irgendeiner Art und Weise emotionalen Stress aus. Da ich der Meinung bin, dass man sich sowieso schon viel zu viel Stress wegen allem möglichen macht, habe ich den Valentinstag die letzten 34 Jahre gekonnt ignoriert. Und nun, im 35. Jahr, fange ich plötzlich an, Schokoladenherzen zu fabrizieren. Es könnte damit zusammenhängen, dass ich diesen Blog schreibe, aber auch damit, dass ich einen Süßigkeiten-süchtigen Mann zuhause sitzen habe. Daher verbinde ich dieses Jahr das Angenehme mit dem Nützlichen: Für euch gibts leckere, super einfache und schnelle Schoko-Minz-Herzen zum Nachmachen, und der Mann freut sich am Samstag bestimmt nen Keks. 

Hier das ursprüngliche Rezept (ich habe es halbiert, da ich so viel nicht brauchte):

500 g Zartbitterschokolade
400 ml Kondensmilch
3 TL Agavensirup (oder Honig)
80 g Butter
2 EL Pfefferminzsirup
3-4 Tropfen Pfefferminzöl

Der erste Schritt ist, die Schokolade gemeinsam mit der Kondensmilch, dem Agavensirup und der Butter in einer Schale oder in einem kleinen Topf im Wasserbad zu schmelzen:


Dabei rühren, bis die Schokolade und die Butter vollständig geschmolzen sind und eine dickflüssige Masse entsteht. Achtung, die Masse nicht aufkochen lassen! Zum Schluß rührt ihr den Pfefferminzsirup und je nach Geschmack und gewünschter Intensität noch ein paar Tropfen Pfefferminzöl unter.

Wenn ihr alles gut miteinander vermengt habt, füllt ihr einen Teil der Flüssigkeit in einen Spritzbeutel (oder auch einen Gefrierbeutel) um. Da die Masse trotz allem bei mir noch recht flüssig war, habe ich nur eine sehr kleine Ecke vom Beutel abgeschnitten - die Sauerei ging trotzdem direkt los, also besser alles vorbereiten, bevor ihr mit dem Befüllen der Form beginnt. Im Grunde könnt ihr hierfür nehmen, was immer ihr möchtet. Ich habe (um beim Valentinsthema zu bleiben) eine Silikonform mit kleinen Herzen genommen, da ich aber danach noch jede Menge Schokoladenmasse übrig hatte, habe ich noch kleine Cupcake-Formen befüllt. Und als dann immer noch was über war, habe ich eine kleine Auflaufform genommen, Backpapier hineingelegt und den Rest der Flüssigkeit  hineingegossen. Wenn die Masse fest ist, werde ich sie einfach in kleine Stücke schneiden. 
Nachdem ich das Schokoladenchaos, was beim Befüllen der Formen entstanden ist, einigermaßen beseitigt habe, seht ihr hier nun das Ergebnis der Herz-Form:

Zum Schluss das Ganze für einige Stunden in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen. Danach könnt ihr die Schoko-Minz-Schokolade entweder in Stücke schneiden oder direkt aus der Form genießen.

In diesem Sinne: Happy Valentine's Day! :)


Sonntag, 8. Februar 2015

Vegane Schoko-Minz-Tart

Liebe Kuchenfreunde,

nachdem ich beim letzten Eintrag dem Fleisch so viel Aufmerksamkeit geschenkt habe, hier nun ein Rezept, welches ich bei Heather Pace (besucht unbedingt ihre Seite --> sweetlyraw. com, wenn ihr auf vegane Back- und Kochkünste steht. Sooo viel tolle Sachen!) gefunden habe: Eine vegane Schoko-Minz-Tart. Ich war/bin ja eigentlich eher von der Fraktion "Vegan kochen ja, aber vegan backen? Hm...", ich lasse mich aber immer gerne eines besseren belehren! Daher habe ich nun an diese auf Heathers --> Bildern köstlich aussehende Tart gewagt. 

Ein Hinweis gleich am Anfang: Die Tart muss vor dem Verzehr mindestens 6 Stunden kühl stehen, besser noch über Nacht. Wenn ihr sie also an einem Sonntag essen wollt, besser schon am Samstag starten :)

Zutaten für den Boden:
- 1 Tasse blanchierte Mandeln
- 3/4 Tasse Datteln ohne Kerne
- 1/4 Tasse Kakaopulver
- 1/4 Tasse Kakaotropfen
- 1 TL Vanilleextrakt oder -aroma

Zutaten für die Füllung:
- 2 1/2 Tassen Cashewkerne
- 1 Bund Minze
- 1 Tasse Wasser
- 1/3 Tasse Agavensirup
- 3 TL geschmolzene Kakaobutter
- 2 TL geschmolzenes Kokosöl
- 1 Prise Salz
- 5-8 Tropfen Pfefferminzöl (für den Verzehr)

Für den Boden müsst ihr zunächst die Mandeln mahlen (ich verweise hier wieder freundlich auf den Multizerkleinerer), genauso die Datteln. Da Datteln sehr klebrig sind, ist es hilfreich, beim Zerkleinern ein wenig Wasser hinzuzufügen. Dann stellt ihr aus den gemahlenen Mandeln und zerkleinerten Datteln sowie dem Kakaopulver, den Tropfen und dem Vanillearoma einen Teig her (am besten mit der Hand kneten). Heather wollte glaube ich, dass man die Tropfen auch zerkleinert, ich habe sie jedoch ganz gelassen (ich stehe nämlich sehr auf Schokostückchen in Keksen, Kuchen etc.). 

















Der Teig ist durch die Datteln recht klebrig, daher hatte ich anfangs Schwierigkeiten, ihn in die Tartform zu bekommen. Ein Tip: Nehmt euch ein Stück Backpapier und drückt damit den Teig in die Farm, so klebt nichts an euren Fingern fest. Dann das Ganze zur Seite stellen.






















Für die Füllung verwendet ihr am besten einen Standmixer. Cashews, Minze und Wasser einfüllen und verblenden, dann den Agavensirup, die Kakaobutter das Kokosöl und die Prise Salz hinzufügen. Ist euch die Mischung nicht grün genug, könnt ihr einfach ein wenig Lebensmittelfarbe oder Pfefferminzsirup beimischen. Zum Schluss, je nach Geschmack, ein paar Tropfen Pfefferminzöl hinzugeben. Vorsicht, seid sparsam mit dem Öl, sonst nimmt die Mischung schnell einen strengen Geschmack an. Pfefferminzöl ist sehr konzentriert und dementsprechend stark. Habt ihr aus Versehen zu viel genommen, könnt ihr noch ein wenig mit dem Agavensirup nachsüßen. 

Die Mischung gebt ihr anschließend auf den Boden in der Form, und dann ab in den Kühlschrank mit dem Ganzen. Oder aber auf den Balkon, bei diesen Temperaturen. 

 


Im Rezept steht, dass die Tart am Ende schnittfest wird, dies ist sie bei mir jedoch trotz laaaanger Kühlzeit (sogar kurzzeitig im Eisfach) nicht geworden. Man konnte zwar Stücke schneiden, aber ein wenig zerflossen ist das Ganze dann leider doch. Eventuell habe ich ein wenig zu viel Wasser genommen. Da könnte man also ein wenig sparen. So sah am Ende mein Ergebnis aus:

Ich muss ganz ehrlich sagen: So wirklich mein Geschmack war diese Tart nicht. Die Mischung aus Nüssen, Datteln und Minze war irgendwie "too much" und sehr schwer meinem Empfinden nach. Meinem Freund hat sie zwar besser geschmeckt, aber mehr als ein Stück konnte er auch nicht essen (und das will bei ihm schon was heissen!) Aber: solche Erfahrungen gehören zu Back- und Kochexperimenten eben auch dazu! Ich will dem veganen Backen zwar nicht ganz abschwören, werde mir aber für das nächste Mal ein Rezept suchen, was weniger Nüsse enthält :). 

Falls jemand von euch diese Tart nachbacken möchte, würde mich das Ergebnis sehr interessieren :).
Einen schönen Wochenstart euch allen!





Freitag, 6. Februar 2015

Kichererbsensalat mit Lammfilet und Minzsoße

Hallo ihr Lieben!

Eigentlich bin ich ja nicht so die Fleisch-Spezialistin, zumindest nicht was das Zubereiten angeht, aber heute dachte ich mir, ein Stück Tier muss auf den Teller (ich entschuldige mich hiermit schonmal pro forma bei allen Vegetariern). Und zu welcher Fleischsorte passt Minze bekanntlich am besten? Richtig, zu Lamm. Nachdem es Lammlachse nur als Kilo-Stück beim Metzger gab und Filet aus war, habe ich mich für Lammhüfte entschieden. Als Beilage gibt es einen Kichererbsen-Salat, und als grande finale wird das Ganze von einer Minzsoße getoppt.
Wenn alles gutgeht, sieht das Ergebnis dann in etwa so aus:

Für 4 Personen braucht ihr folgende Zutaten:

- ca. 600g Lammlachse (oder Filet, oder Hüfte, oder oder...)
- Blattsalat (ich habe Pflücksalat genommen)
- 1 Dose Kichererbsen
- 1 rote und 1 gelbe Paprika
- 1-2 Zwiebeln
- 400-500g Vollmilchjoghurt
- 1 Bund Minze
- 1 Bund glatte Petersilie
- 6-8 Zehen Knoblauch
- 4 EL Zitronensaft
- 6 EL Olivenöl
- 1 TL Zucker
- Butterschmalz
- Salz, Pfeffer

Zunächst einmal stellt ihr aus dem Zitronensaft, dem Öl, dem Zucker sowie etwas Salz und Pfeffer eine Vinaigrette her. Dann die Zwiebeln hacken, die beiden Paprika in Würfel schneiden und die Kichererbsen in einem Sieb kurz abtropfen lassen, bevor ihr alles mit der Vinaigrette vermengt. Das Ganze etwa 20-30 Minuten durchziehen lassen und dann noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schließlich noch die Petersilie grob hacken und ebenfalls untermischen. 
Für die Minzsoße die Minzblätter von den Stängeln zupfen und gemeinsam mit dem Joghurt und 1-2 Knoblauchzehen pürieren. Die Soße ebenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken, ich habe außerdem noch ein wenig Zucker hinzugefügt. Die Soße anschließend in kleine Schälchen füllen. 
Das Lamm wird in Butterschmalz etwa 10 Minuten unter Wenden in der Pfanne gebraten, nach ca. 5 Minuten könnt ihr den restlichen Knoblauch (kleingehackt oder zerdrückt) mit in die Pfanne geben. Nach dem Braten das Lamm kurz ruhen lassen und anschließend in Stücke schneiden.
Blattsalate auf Tellern anrichten und die Kichererbsen-Paprika-Mischung darauf verteilen. Anschließend Lamm und die Schälchen mit Minzsoße neben den Salat auf die Teller geben und den Salat mit der restlichen Minzsoße garnieren. 

Wohl bekomm's und euch allen ein wunderschönes Wochenende!


Donnerstag, 5. Februar 2015

Eos Lipbalm

... er riecht sooooo toll nach Minze :), und schmeckt sogar danach! Noch dazu verleiht er ein frisches Gefühl auf den Lippen. Kennt ihr den Blistex-Lipbalm in dem kleinen blauen Döschen? Genau so fühlt sich der Eos auch an.


PS: Es gibt ihn auch noch in den "Geschmacks"richtungen Lemon, Summerfruit, Watermelon, Blueberry, Honeysuckle, Strawberry und Sweet Vanilla. Für jeden also wat dabei.


Mittwoch, 4. Februar 2015

Parfums: Toni Gard "Mint" vs. Heeley "Menthe Fraîche"

Ich war schon seit längerem auf der Suche nach einem Parfum, dass nach Minze duftet und bin bei meiner Recherche auf zwei mögliche Kandidaten gestoßen, die ich nun für euch miteinander vergleichen und auch bewerten möchte. Es handelt sich dabei um den Damen-Duft "Mint" von Toni Guard und den Unisex-Duft"Menthe Fraîche" von Heeley.


"Mint" ist mir vor ein paar Tagen bei meiner Suche im Douglas ins Auge gestochen, und ich hatte ihn bis dato noch nie wahrgenommen (was bei der Unmenge an Parfums aber auch nicht wirklich überraschend ist). Die Verpackung ist in einem hellgrün-pastelligem Farbton, und die Schrift in einem dunklen Lila gehalten. Der Duft war mir beim ersten Aufsprühen gleich sympathisch, er riecht frisch-minzig-zitronig und hat gleichzeitig eine süßliche Note im Hintegrund. Wenn man ihn vom Geruch her einer Minzsorte zuordnen sollte, dann wohl am ehesten der Spearmint. Er ist weich, und das Minzaroma bleibt eher dezent. Leider hielt sich der Duft nur ca. 1-2 Stunden am Handgelenk, aber diese Erfahrung habe ich bei zitrischen Düften schon öfter gemacht. Die schweren, intensiven Parfums halten sich meist deutlich länger.
Toni Gard beschreibt ihren Duft folgendermaßen:

Kopfnote: geeiste Pfefferminze, Mandarine, Mateblatt, Orangenessenz-Öl, Zitrone
Herznote: Iris, Maiglöckchen, Maracuja
Basisnote: Amber, Moschus, Treibholz-Akkord, weißer Pfirsich


Es weht eine frische Brise. Sie heißt Mint. Mint küsst weltumarmende, übermütige Gefühle wach. Unmittelbar mit dem ersten Sprühstoß. Die Parfumeure sammelten die schönsten Aromen und kreierten einen unwiderstehlichen Duft.
Mint prickelt, ist lässig und gleichzeitig sinnlich – und alles andere als schüchtern …


Den Duft gibt es als Eau de Parfum in 30ml (ca. 35 Euro) und 75ml (ca. 60 Euro) Flakons, außerdem gehört zu der Reihe ein Duschgel, eine Bodylotion, ein Deo Roll-On, eine reichhaltige Körpercreme sowie ein Nagellack im Farbton der Verpackung. 

Den Duft "Menthe Fraîche" von Heeley habe ich vor kurzem bei meinen Recherchen im Internet entdeckt und beschloss, eine Probe davon zu ordern. Als sie ankam und ich das Parfum zum ersten Mal aufsprühte, war mein erster Gedanke "oje, zu männlich". Der Duft ist sehr viel herber und frischer als "Mint", jedoch tritt dadurch auch die Minznote selbst sehr viel deutlicher und klarer hervor. Dem Duft fehlt die Süße von Toni Gards Interpretation, und er ist insgesamt schärfer als bei der Konkurrentin, was auch die "männliche " Note des Parfums ausmacht. 
Ich würde "Menthe Fraîche" von der Minzsorte her klar der Pfefferminze zuordnen. Nachdem ich den Duft einige Minuten auf der Haut habe "einwirken" lassen, wurde er aber deutlich weicher und es trat nun auch eine weibliche Note zutage. Insofern ist der Duft sicherlich für beide Geschlechter geeignet, und somit ist eigentlich klar, dass er nicht süßlich-schwer daherkommt. 
Heeley selbst sagt hierzu:

 Kopfnote: Grüne Minze, Pfefferminze, Bergamotte
 Herznote: Grüner Tee, Freesien
 Basisnote: weiße Zeder

Ein zeitgemäßer, ultra-frischer und natürlicher Duft. Zerdrückte Minzblätter durchwirkt mit einem Hauch von sizilianischer Bergamotte, grünem Tee und weißer Zedernholz. Der perfekte luftig und leicht zu tragende Duft. Das perfekte olfaktorische Intermezzo. 
♂ Adrett, attraktiv . Patrick Batemann in American Psycho.
♀ Engelsgleich, sinnlich, zart, kreativ.


Bei meinen Recherchen konnte ich leider nur einen 100ml Flakon zu einem Preis von 120 Euro ausfindig machen, was recht stolz ist und wohl überlegt sein sollte.

Aufgrund des Preises und auch des ersten (und zweiten) Eindrucks bei beiden Düften ist mein persönlicher Favorit derzeit "Mint" von Toni Gard. Auch wenn die Minznote bei "Menthe Fraîche" sehr viel deutlicher hervortritt, ist "Mint" in meinen Augen viel weicher und weiblicher und somit auch geeigneter für den Alltag. Grundsätzlich bin ich Unisex-Düften gegenüber positiv eingestellt, in diesem Fall hat jedoch die Version für die Frau gewonnen. Aber wer weiß, die Probe von "Menthe Fraîche" ist noch lange nicht leer, vielleicht freunde ich mich mit diesem Parfum auch noch mehr an. Ein Flakon von "Mint" durfte derweil schon in meinem Badezimmer einziehen :). 
Welche Düfte ich in Zukunft auch noch testen möchte sind "Fresh Mint Leaf" von Jo Malone und "Herba Fresca" von Aqua Allegoria.


Vielleicht kennt ihr noch weitere weitere Minz-Parfums, welche ich unbedingt ausprobieren sollte?

Sonntag, 1. Februar 2015

Minz-Muffins

Hier ein Rezept, was ich vor einiger Zeit auf chefkoch.de gefunden und ein wenig abgewandelt habe. Zum einen habe ich den ursprünglichen Kuchen in Muffins verwandelt, zum anderen habe ich die ein oder andere Zutat abgeändert oder hinzugefügt. Nachdem das Sonntagsprojekt "Minz-Muffins" fast im letzten Moment gescheitert wäre (ich Dussel habe natürlich die Eier vergessen, ein Retter in der Not eilte jedoch zum Glück schnell herbei - danke Mama), wurde es schließlich doch noch erfolgreich umgesetzt.
Die Teigmenge war recht üppig (sie hat für ca. 20 Muffins gereicht), daher müsst ihr die Mengen entsprechend reduzieren, wenn ihr weniger Muffins haben möchtet. Die Zutaten des Originalrezepts waren übrigens auch mit der Maßeinheit "cups" angegeben, einen Umrechner findet ihr --> hier, falls nötig.


















Für etwa 20 Muffins braucht ihr:

- 3 Tassen Mehl
- 2 Tassen Zucker
- 1 Tasse Öl (am besten Rapsöl)
- 1 Tasse Wasser mit Kohlensäure
- 4 Eier
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1/2 bis 1 Bund Minze
- 200 g Puderzucker
- 1-2 EL heißes Wasser
- Pfefferminzsirup (beispielsweise von --> Monin)
- ein wenig getrocknete, geschnittene Pfefferminze

Aus den ersten sieben Zutaten bereitet ihr einen Teig zu und rührt ihn mit dem Mixer glatt. Anschließend habe ich ein paar Esslöffel des Teigs in den Multizerkleinerer (mein allerbester Freund!) gegeben, gemeinsam mit den Blättern eines 3/4 Bund Minze. Je nach Geschmack und gewünschter Intensität könnt ihr einfach ein wenig mehr oder weniger Minze nehmen. Nach dem Zerkleinern das Minze-Teig-Gemisch wieder zurück zum restlichen Teig geben und noch einmal glatt rühren. Ich habe außerdem noch einen kleinen Schuss Pfefferminzsirup zum Teig hinzugegeben. Den Teig anschließend in ein Muffinblech oder in Förmchen füllen und bei ca. 180 Grad 30-40 Minuten in den Ofen schieben.
Für den Guß den Puderzucker, 1-2 EL heißes Wasser sowie 1-2 TL Pfefferminzsirup miteinander vermengen. Falls er zu dickflüssig wird, einfach noch ein wenig heißes Wasser hinzufügen. Keinen Zitronensaft verwenden, der verdeckt sonst schnell das Minzaroma.
Nach dem Auskühlen die Muffins mit dem Guß verzieren und mit ein wenig geschnittener Pfefferminze bestreuen.

Ich wünsche euch ein schönes Kaffeekränzchen :)

Das Originalrezept findet ihr übrigens --> hier


Dr. Bronner's Magic Peppermint Soap + Bodylotion

Dr. Bronner's ist in Deutschland mittlerweile kein unbekanntes Produkt mehr, ursprünglich stammt die Marke jedoch aus den USA. Hergestellt werden bei Dr. Bronner's Flüssigseifen, feste Seifen, Bodylotions, sowie Körper- und Lippenbalsam in insgesamt acht verschiedenen "Geruchsrichtungen". Zum einen wirbt die Firma damit, dass ihre Produkte vollständig biologisch abbaubar und deren Inhaltsstoffe somit biozertifiziert sind, zum anderen, dass die vier Rohstoffe Kokos-, Palm-, Oliven- und Pfefferminzöl, die 95% des Rohstoffverbrauchs der Marke ausmachen, in zertifizierter Fair Trade-Qualität bezogen oder selbst angebaut werden. Klingt alles soweit positiv, doch was taugen die Produkte selbst?

 

Vor einigen Jahren bereits bin ich aus Zufall auf eine Probe der Pfefferminz-Flüssigseife von Dr. Bronner's gestoßen. Ich habe die Probe damals als Duschgel verwendet und ja, das enthaltene Pfefferminzöl sorgt für einen ordentlichen Frischekick unter der Dusche! Man sollte allerdings aufpassen, dass die Seife nicht an die Schleimhäute gelangt, denn das kann ganz schnell anfangen zu brennen... Insgesamt ist die Konsistenz der Seife eher flüssig und schäumt relativ wenig, was jedoch sicherlich an den fehlenden künstlichen Inhaltsstoffen liegt.

Insgesamt fand ich die Seife recht gelungen, sie hat mich jedoch nicht zum Kauf einer größeren Flasche überreden können. Allerdings bin ich ein sehr großer Fan der dazugehörigen Pfefferminz-Bodylotion und habe diese auch schon mehrfach nachgekauft! Nach dem Duschen verleiht sie der Haut für mehrere Stunden einen kühlen Film und somit ein sehr erfrischendes Gefühl, was gerade im Sommer total angenehm ist. Wer den Duft von Pfefferminze mag, der wird diese Lotion lieben! Schade ist nur, dass sie nicht sehr reichhaltig und somit für trockene Haut eher ungeeignet ist (hier könnte jedoch der Bodybalm besser geeignet sein, diesen habe ich jedoch noch nicht getestet). Wer jedoch eher auf der Suche nach einer leichten, frischen Pflege für heiße Tage ist, liegt mit Dr. Bronner's Lotion genau richtig!
Auf der Homepage der Firma gibt es unter "Shops" eine Auflistung der Geschäfte in Deutschland, in denen man die Produkte kaufen kann, ansonsten kann man sie problemlos über diverse Online-Versandhandel beziehen. Der Preis für rund 240ml Flüssigseife liegt bei etwa 10-12 Euro, die Lotion kostet bei gleicher Menge je nach Shop zwischen 12 und 15 Euro.

Zum Schluss werfen wir noch einen Blick auf die Inhaltsstoffe so wie auf Dr. Bronner's Homepage deklariert:

Inhaltsstoffe der Flüssigseife:
Aqua, Potassium Cocoate (verseiftes Kokosöl*+), Potassium Olivate (verseiftes Olivenöl*+), Glycerin (aus Pflanzenölverseifung), Potassium Hempate (verseiftes Hanföl*+), Potassium Jojobate (verseiftes Jojobaöl*), Mentha Arvensis Oil (Ackerminzöl), Peppermint Oil (Pfefferminzöl*+), Citric Acid (Zitronensäure aus Tapioca), Natural Tocopherols (natürliche Tocopherole – Vitamin E), Linalool°

+ zertifizierte FAIR-TRADE-Bestandteile
* aus kontrolliert biologischem Anbau
° aus natürlichen ätherischen Ölen

Inhaltsstoffe der Bodylotion:
Aqua, Organic Cocos Nucifera (Kokosnuss) Oil*+, Organic Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil*, Organic Ethanol*+, Organic Persea Gratissima (Avocado) Oil*, Organic Cannabis Sativa (Hanf) Seed Oil*, Mentha Pepertia (Pfefferminze) Oil*+, Organic Quillaja Saponaria Extract*, Xanthan Gum, natürliche Tocopherole,

+ zertifizierte FAIR-TRADE-Bestandteile
* aus kontrolliert biologischem Anbau




Samstag, 31. Januar 2015

Spaghetti mit Joghurt-Minz-Pesto und Parmesanhobel

In meinem ersten Post möchte ich euch ein Rezept vorstellen, das vor einiger Zeit im Netz gefunden und mittlerweile schon einige Male nachgekocht habe. Die Zubereitung ist super einfach und durch die Minze schmeckt dieses ungewöhnliche Pesto richtig frisch. Minze und Joghurt ist wie ich finde eine tolle Mischung und noch dazu ist es durch den geringen Anteil an Nüssen nicht so schwer, was ja bei Pestos nicht unbedingt immer der Fall ist. 


Ihr braucht für 2 Personen:

- Spaghetti (Menge nach Hunger)
- 1 Bund Minze
- ca. 40 g Cashewkerne
- ca. 250 g fettarmen Joghurt (1,5%)
- 2 TL Olivenöl
- etwas Zitronensaft
- Salz, Pfeffer
- gehobelten Parmesan nach Geschmack

Zunächst müsst ihr die Minze klein hacken oder (was wesentlich einfacher ist), die Minze im Multizerkleinerer oder mit dem Pürierstab gemeinsam mit dem Joghurt, dem Olivenöl, den Cashews, und dem Öl pürieren. Durch das gemeinsame Pürieren entwickeln sich die Aromen besser, als wenn man alles einzeln zerkleinert und anschließend miteinander vermengt. Das Gemisch mit Salz, Peffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Ich bereite das Pesto meist schon einige Zeit vor dem Essen zu, damit es Zimmertemperatur annehmen kann. 
Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen und anschließend mit dem Pesto vermengen. Auf Tellern anrichten und nach Geschmack noch etwas Parmesanhobel und/oder gehackte Cashews darauf verteilen. Vorsicht, nicht zu viel Parmesan nehmen, dieser überdeckt sonst den feinen Minzgeschmack.

Guten Appetit!